Ullstein Verlag

Ullstein Verlag

Gegründet: 1903 in Berlin von den Gebrüdern Ullstein.

Unter der Leitung von Emil Herz wurde Ullstein schnell zu einem der führenden Verlagshäuser Deutschlands. 1934 wurde das Unternehmen ‚arisiert‘ und die Familie Ullstein musste sich von ihrem Verlag trennen. Nur einer der fünf Brüder, Rudolf Ullstein, überlebte und kehrte nach Berlin zurück, wo er 1952 nach langwierigen Verhandlungen den Verlag zurückerhielt.

Nach einer schweren Finanzkrise in den Fünfzigerjahren erwarb Axel Springer nach und nach die Aktienmehrheit an der Ullstein AG und damit auch am Buchverlag, der mit deutscher und amerikanischer Literatur reüssierte. Kurz vor Springers Tod 1985 ging Ullstein mit der Verlagsgruppe Langen Müller Herbig eine Allianz ein, dessen Verleger Herbert Fleissner für beide Teile verantwortlich war und diese zunehmend rechtskonservativer ausrichtete.

1996 erfolgte die Trennung der beiden Verlage und der neue Verleger des Ullstein Verlages, Wolfram Göbel, richtete seinen Kurs liberaler und weltoffener auf. Seit 2003 gehört der Ullstein Verlag zum schwedischen Medienkonzern Bonnier.

https://www.ullstein-buchverlage.de

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